Stuttgart-man´s Pheromon-Studien
06-08-2014, 01:44 PM, (This post was last modified: 06-08-2014, 01:50 PM by stuttgart-man.)
#1
Stuttgart-man´s Pheromon-Studien
Nach nun vielen langen und arbeitsreichen Nächten habe ich es endlich geschafft – ein neuer voll gepackter Leitz-Ordner steht in meinem Regal - vollgepackt mit Detail-Informationen zu Pheromon-Erfahrungen aus den letzten 4 Jahren.
Seit 2003 führe ich Phero-Tagebuch in dem ich die genaue Applikation und die Erlebnisse die ich damit gemacht hatte notierte. Man könnte es als übertriebene Pheromon-Bürokratie bezeichnen, aber seit Anfang 2011 halte ich (im Falle einer Anwendung auf der Kleidung) sogar schriftlich fest welche T-Shirts ich wann mit welchen Pheromonen besprüht hatte und auch wann ich sie gewaschen habe – um im Falle des häufig diskutierten Kleider-builtups - Rückschlüsse auf problematische Anwendungen / Mengen auf der Kleidung ziehen zu können. Genau diese detaillierten Beobachtungen über Anwendungen und Waschgänge bei T-Shirts haben mich zu einer ersten wichtigen Erkenntnis geführt auf die ich später noch eingehen möchte.


Weshalb ich mir so viel Arbeit machte:

Wer Aufzeichnungen wie ich führt, möchte diese schriftlich festgehaltenen Beobachtungen natürlich auch irgendwie nutzen. Wollte ich z.B. wissen welche Pheromone / Produkte in welcher Location bei welchen Leuten wie gewirkt haben oder wie häufig generierte das Produkt XY einen „big hit“ ? Hatte ich eine solche Frage klären wollen musste ich mir mindestens eine Stunde Zeit nehmen um meine Tagesbücher Tag für Tag durchzublättern um nach dem gesuchten Pheromon / Produkt Ausschau zu halten und im gegebenen Falle den „Tag“ durchzulesen. Es war also sehr mühsam und zeitaufwendig eine solche Frage zu klären.

Wie ich vorgegangen bin:

Was ich nun gemacht habe, ist über jedes Produkt / Singlemolekül / Kombination eine Tabelle anzulegen. Diese Tabelle umfasst das Datum mit Wochentag, die besuchte Location, die Art der Party (90er-Jahre, 80er-Jahre, Goa, Ü30…..), die genaue Art, Zusammensetzung , Application-Points und die bedeutsamen Hits, die ich damit erlebt habe. Bei diesen „bedeutsamen Hits“ sind wirklich nur Hits niedergeschrieben die tatsächlich über die gewöhnlichen 0815-Erlebnisse hinausgingen. Notizen wie „Nette Unterhaltung mit Petra über ihre neue Arbeitsstelle“ oder „Barkeeperin hat mich beim Bestellen nett angelächelt“ kommen in dieser Tabelle nicht mehr vor – und genau das macht sie (neben der Tatsache dass jedes Pheromon / Produkt seine eigene Tabelle hat) so übersichtlich. Denn ca. 70% der im Phero-Tagebuch stehenden Informationen habe ich herausgefiltert. Big hit-Aufzeichnungen wie „Bildhübsches Mädl starrte mir sekundenlang in die Augen, kam auf mich zu und flüsterte mir ins Ohr „I love you“, drückte mich an sich und gab mir einen dicken Zungenkuss“ sind selbstverständlich in der Tabelle enthalten 
Genaue Analyse erfordert weitere Arbeit…

Um eine detaillierte „Studie“ zu einem bestimmten Pheromon oder Produkt zu erstellen erfordert es aber trotz der übersichtlichen Tabellen noch ein wenig Arbeit. Denn nun habe ich zwar eine Tabelle aus der ich innerhalb weniger Minuten entnehmen kann, welche Pheromone / Produkte wie häufig echte große Hits generieren. Allerdings bleiben dabei die soften Hits, die für sich alleine genommen nicht sonderlich wichtig erscheinen (und somit auch kein Bestandteil der Tabelle sind), aber in der Summe eben doch etwas über die Qualität des Pheromones aussagen auf der Strecke.

So ein Produkt könnte z.B. Alter Ego sein. Wirkliche krasse Hits hat dieses Produkt bei mir nur selten hervorgerufen (wobei es auch hier Ausnahmen gab) aber es scheint eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und die Menschen um einen herum sind harmonischer als sonst – nur reicht das eben für ein Notiz in der Tabelle nicht aus. Würde man jetzt nur diese Informationen berücksichtigen, könnte man zu dem (Fehl)schluss kommen Alter Ego sei „unbrauchbar“, was aber nicht den tatsächlichen Sachverhalt wieder spiegeln würde. Um einzelne Pheromone / Produkte genau bewerten zu können werde ich mich wohl oder übel noch einmal mit den „soften“ Details aus meinem Phero-Tagebuch beschäftigen müssen.

Probleme / Hindernisse beim Erstellen einer exakten Analyse

Meine erste Idee war es eine Art Scoring für jedes Pheromon / Produkt aufzustellen, das man dann anhand einer Zahl mit einem anderen Pheromon / Produkt vergleichen kann. Ein ganz „großer“ Hit wie das Mädl, das mir nach einem „I love you“ einen Zungenkuss reindrückte gäbe zum Beispiel 3 Punkte. Ein einfaches Ansprechen seitens der Frau z.B. 2 Punkte und ein längeres Anlächeln z.B. 1 Punkt.

Nun gibt es aber folgende Probleme: Besuchte ich eine Location bei der ich in Bezug auf Flirt nicht allzu viel erwartete und/oder erfahrungsgemäß wenig Frauen und/oder keine hübschen Frauen (ü40-Party) zu erwarten waren habe ich oft Produkte getestet von denen ebenfalls nicht viel zu erwarten war, einfach nur um sie mal getestet zu haben. Bin ich hingegen in eine Disco gegangen in der viele flirtbereite Frauen zu erwarten waren, habe ich tendentiell eher altbewährte und gute Pheromone / Produkte gewählt – so viel zur Repräsentativität meiner sogenannten Studien ;-) .

Ein weiteres Problem ergibt sich aus dem selben Sachverhalt. Wurde ich auf einer ü40-Party von einer Frau angesprochen und habe diese in meinem Phero-Tagebuch als „ganz gut aussehend bezeichnet“ hätte ich dieselbe Dame auf einer 90er-Party mit vielen Mitte 20er-Girls womöglich anders bewertet. Und um dem „Hit“ eine Bewertung zu geben macht es eben schon einen Unterschied von was für einer Frau man angesprochen wird. Jetzt Jahre später kann ich mich leider an einzelne Hits nicht mehr (oder zumindest nicht mehr gut genug) daran erinnern um das Ausmaß des „Hits“ fair zu bewerten.

Ein ganz anderes Problem ist, dass Pheromone / Produkt oft anfänglich „saugut“ wirken, dann in der Wirkung aus mir teils unerklärlichen Gründen nachlassen, wobei ich einige Gründe möglicherweise bereits ausgemacht habe. Erst mit dieser Tabellarisierung ist mir nämlich z.B. aufgefallen, dass ich mit auf Kleidern aufgetragenen Pheromonen seit etwa zwei Jahren kaum noch Erfolg erziele. Da ich mir ja alles so exakt notiere, ist mir aber nicht entgangen, dass dies genau ab dem Zeitpunkt der Fall war, ab dem ich angefangen habe mit Wasserstoffperoxid meine Applikations-T-Shirts zu waschen um einem möglichen Kleider-Buil-up vorzubeugen.
Nun scheint es aber so, dass in der Kleidung Rückstände zurückbleiben und so zukünftige Applikationen in ihrer Wirkung beeinträchtigen. Nämlich genau in drei Fällen in diesem Zeitraum habe ich eine T-Shirt-Applikation auf einem neu gekauften T-Shirt durchgeführt (das ich zuvor nur „normal“, also ohne Wasserstoffperoxid gewaschen habe) was dann auch zu den altgewohnten guten Hits geführt hatte.

In Zukunft werde ich wohl jene Wäsche die ich mit Wasserstoffperoxid gewaschen habe im Anschluss noch einmal einer „normalen“ Wäsche unterziehen – die Umweltschützer unter euch mögen es mir vergeben ;-) Ob das nun ausreicht, nicht gewollte Rückstände vollständig oder zumindest ausreichend auszuwaschen wird die Zukunft zeigen. Erfahrungen hierüber habe ich leider noch keine, da ich diese Problematik erst mit dem Erstellen der Tabellen entdeckt habe.

Ein weiteres Problem ist, wenn ein Pheromon / Produkt falsch gelagert wird. Und hiermit meine ich nicht (nur) das Aussetzen an Wärme und (UV-) Licht sondern auch das falsche Behältnis. Erst kürzlich ist mir aufgefallen, dass Pheromone / Produkte, die ich längere Zeit in einer Einweg-Phiole aufbewahrt hatte stark an Qualität einbüßten. Da meine Bürokratie nun aber nicht soweit ging dass ich mir auch noch notierte, aus welchem Behältnis die Applikation stammte, ist im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar ob es sich im Einzelfall um eine niedrigere Qualität handelte.

Weiterhin habe ich Pheromone / Produkte die anfänglich extrem gute Ergebnisse erzielte und (wie in allen Fällen) irgendwann nicht mehr funktionierten noch sehr lange weiter benutzt, weil ich es zu diesem Zeitpunkt einfach nicht wahrhaben wollte, dass dieses außerordentlich geniale Produkt nun nichts mehr taugen sollte. Vermutlich hätte hier ein extrem gutes Produkt im Scoring gegenüber einem „nur“ gutem Produkt das Nachsehen, da ich bei einem nur guten Produkt schneller akzeptiert hätte das es (zumindest momentan) nicht mehr funktioniert und ihm somit negative Scoring-Punkte erspart hätte.

Ein gutes Beispiel hierfür ist übrigens Epi-Androsteron, das bei mir anfangs extrem gute Hits generierte. Irgendwann ließen die Hits nach. Allerdings wollte ich das erst nicht wahrhaben und wendete es weiterhin an in der Hoffnung, dass ich wieder an diese gigantischen Hits anschließen könne. Erst nach ca. 20 annähernd erfolglosen Anwendungen habe ich es geschnallt, das ich nun umsteigen sollte 
Aus diesem Grund wäre eine Punkteverteilung (Scoring) auf einzelne Pheromone / Produkte hinsichtlich der Vergleichbarkeit nicht sonderlich aussagekräftig.


Sonstige Tendenzen, die sich aus der Tabellisierung ergeben haben:

Auch wenn ich ohne detaillierte Analyse aller Aufzeichnungen und/oder nochmaligem Nachblättern in den Phero-Tagebücher nichts abschließendes sagen kann, so ergeben sich schon jetzt einige Tendenzen, die für den einen oder anderen überraschend sein könnten:

1.) Oft wird behauptet, dass es grundsätzlich zu empfehlen ist, Pheromone auf der Haut und nicht auf der Kleidung aufzutragen. Dies kann ich absolut nicht bestätigen. Applikationen auf Kleidung funktionieren meiner Meinung nach genau so gut wie Applikationen auf der Haut. Einzig das Waschmittelproblem (siehe oben) sollte beachtet werden.

2.) In der Vergangenheit meinte ich immer, dass wenn ich z.B. eine Frau unter dem Einfluss einer bestimmten Pheromon-Signatur kennenlerne (und sie auf die Pheromon-Signatur positiv reagiert) es sinnvoll wäre ihr auch in Zukunft mit dieser (bei ihr bewährten) Signatur zu begegnen. Beim Überfliegen der Daten hat sich allerdings eher das Gegenteil herausgestellt, nämlich das man für die Frau interessant bleibt wenn man nicht jedes mal die selbe Signatur ausstrahlt.


3.) Über viele Pheromone wird gesagt, dass sie für sich alleine genommen keine gute Wirkung hätten (z.B. Androstadienone (A1) und P83)). Ich kann nur für mich sprechen, aber P83 hat alleine eine sehr sexy Wirkung auf Frauen, die ich durch Kombination mit anderen Molekülen nicht mehr verbessern konnte. Auch A1 wirkt wenn es alleine angewandt wird, wobei der Einsatz in der Disco zu eher mäßigen, wenn auch sichtbaren Erfolgen geführt hatte.

4.) Das führt uns auch gleich zum nächsten Punkt: In Foren ist oft zu lesen dass es immer sinnvoll ist, verschiedene Moleküle miteinander zu mischen um ein breites Pheromonspektrum zu bekommen. Meine Erfahrung zeigt aber: Im Schnitt haben in den vergangenen vier Jahren die Single-Moleküle am besten abgeschnitten gefolgt von einzelnen Produkten ohne Zumischung von anderen Molekülen / Produkten. Erst danach folgen die Mischungen aus mehreren Produkten und/oder Molekülen. Aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel 


Zum Schluss noch etwas Statistik zu den von Juni 2010 bis Mai 2014 gesammelte Daten:

Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten habe ich nur Erlebnisse aus Discos und öffentlichen Partys tabellarisiert, da man hier häufig mit bislang unbekannten Frauen in Kontakt kommt / flirtet. Private Partys und Dates habe ich ausgegrenzt da solche Daten das Gesamtbild verfälschen würden, da es z.B. auf einer privaten Party nichts besonderes ist, von einer Frau angesprochen zu werden da ja in aller Regel beide den Gastgeber kennen. Auch ein Date würde das Gesamtbild verfälschen , da es (unabhängig von Pheromon und Produkt) mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu mehr führt als nur zu einem netten Abendessen ;-)
Andere Alltagssituationen wie Einkauf, Fitness-Studio und Arbeit habe ich häufig nur bei Big-Hits notiert, was somit ebenfalls zu Verfälschungen führen würde. Folgende Zahlen beziehen sich also nur auf abendliches Ausgehen in Discos und andere öffentliche Partys:

In genau 150 Fällen war es in den letzten vier Jahren genau ein Molekül (davon 59x Epi-Androsterone, 41x Androstenone, 12x Equilin, 11x P83, 10x Androstadienone (A1)……). In 262 Fällen kamen einzelne Produkte ohne zusätzliche Moleküle und/oder andere Produkte zum Einsatz, davon 48x Alter Ego, 43x A7, 36x NPA, 31x Edge, 27x Chikara, 19x p6-mega……… .In 266 Fällen waren es Kombinationen bzw. Mischungen aus mehreren Produkten und / oder Molekülen, davon 73x NPA + A1, 23x P83 + None + Ron……… . In 18 Fällen waren überhaupt keine Pheromone im Spiel.

In der Summe sind das also 696 Datensätze in 4 Jahren. Wenn ich so überlege - 47,7% aller Abende habe ich in einer Disco / auf einer Party verbracht - krass 

In nächster Zukunft werde ich versuchen einzelne Moleküle / Produkte / Mischungen näher zu analysieren. Wann dies genau sein wird kann ich nicht versprechen. Aber wenn ich mich von den kurzen Nächten der vergangenen Tage erholt habe und die Zeit dazu habe, werde ich mich dieser Aufgabe widmen und hier die Resultate posten

Vorläufiger Fazit: Es liegt wohl in der menschlichen Natur zu versuchen Ergebnisse der Vergangenheit in die Zukunft zu projezieren. Leider ist das nur sehr bedingt möglich und was heute gut funktioniert kann morgen schon sch**** sein. Zudem macht zufallsbedingtes „rauschen“ eine Analyse sehr schwer. Nimmt man z.B. eine neue Mischung und hat ein tolles Erlebnis damit. Nun denkt man natürlich dass dieses Erlebnis ein Resultat genau dieser Pheromonmischung sei. Aber vielleicht hätte die Frau dich auch mit der alten Mischung oder gar auch ganz ohne künstliche Pheromone angequatscht.

Bedenkt man nun noch dass es nahezu unendlich viele potentiellen Mischungen gibt wird eine Suche nach dem „Heiligen Gral der Pheromone“ beinahe unmöglich. Geht man z.B. von 20 verschiedenen Pheromonen aus (und das ist angesichts von Alpha- und Beta-Isomer, vielen weniger bekannten Pheromonen wie z.B. Beta-androstAnol, Equiline usw. durchaus realistisch) und geht man vereinfacht modellhaft davon aus dass ein bestimmtes Pheromon entweder gar nicht, wenig, mittel oder viel in einer Mischung vorhanden ist, so ergibt sich eine stolze Anzahl von möglichen Pheromon-Mischungen von 1.099.511.628.000 – in Worten: 1 Billion, 99 Milliarden, 511 Millionen…

Würden alle Einwohner Stuttgarts (ca. 600.000 Einwohner) jeden Tag und jede Person verschiedentliche Mischungen testen, so bräuchten sie zusammen etwa 5.000 Jahre um alle Mischungen zumindest einmal getestet zu haben. Bedenkt man noch dass sich die eigene Körperchemie, das Verhalten (welches auch Wechselwirkungen mit Pheromonen hat) usw. im Laufe der Zeit ändert, ist das Finden (und behalten) des Heiligen Grals so gut wie ausgeschlossen - leider.
Das soll jetzt aber auch nicht heißen, dass es keinen Sinn machen würde die Vergangenheit zu analysieren (sonst hätte ich ja die letzten Tage umsonst die Nächte durch gemacht ;-) Nein, es soll nur bedeuten, dass man sich den Kopf nicht zu sehr über Einzelheiten zerbrechen sollte. Darum: Erfreut euch an den Hits die ihr heute mit einem bestimmten Molekül /Produkt /Kombo habt und habt Spaß damit 

PS: Für sowohl positive als auch negative Kritik oder auch jede andere Diskussion rund um dieses Projekt ist selbstverständlich jeder eingeladen hier selbst zu posten. 

To be continued…
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06-08-2014, 09:17 PM, (This post was last modified: 06-08-2014, 10:26 PM by scorpio69.)
#2
RE: Stuttgart-man´s Pheromon-Studien
Grossartiger, aufschlussreicher Bericht welcher mit falschen Vorstellungen aufräumt ("Pheromone wirken nicht auf Kleidung") und einen dazu motiviert und vor Augen hält, dass es sich wirklich lohnt detailiert Phero Tagebuch zu führen. Und wie ich es mir zum Teil schon gedacht hatte scheint es auch dank deines Berichts einige Hinweise darauf zu geben wieso manche Mones nach einiger Zeit keine Hits oder schwächere Hits produzieren. Mit der Buildup Geschichte auf Kleidung hab ich mir auch Gedanken gemacht gehabt, ob ich jedesmal ein neu gekauftes Shirt nehmen muss oder ob eine Wäsche mit heissem Wasser und normalem Waschmittel ausreicht um auch wirklich alle Rückstände raus zu bekommen. Ich habe natürlich gehofft letzteres.

Vielleicht findest du ja bald Zeit (nach ner kleinen Erholungszeit nach den ganzen durchgemachten Nächten Smile) den Bericht weiter zu schreiben. Repped.
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06-11-2014, 01:01 AM,
#3
RE: Stuttgart-man´s Pheromon-Studien
Großartiger Post!
Das einige Mixes an Wirksamkeit verlieren ist mir auch ein leidliches Thema (z.B. auch mit Epi-Rone in togos). Die Frage ist allerdings auch woher der Wirkverlust kommt? Liegt es an Diffusion aus den Behältern? Erfolgt eine Umwandlung durch Bakterien? Kann man mit entprechender Nutzung/Lagerung den Wirksamkeitsverlust verhindern?

Hat man natürlich einen Schrank in dem dutzenden Pheros für mehrere tausend € lagern, macht sowas natürlich auch etwas Angst, aber live and learn Blush

Freue mich jedenfalls auf eine Fortsetzung des Berichts!
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06-11-2014, 03:13 AM,
#4
RE: Stuttgart-man´s Pheromon-Studien
Großartiger Post, ich führe selber auch Tagebuch, bin aber auch noch nicht dazu gekommen die Daten zusammenzufassen.

Die Daten über die einzelnen Molecule werden dich am weitesten bringen, da spreche ich aus Erfahrung.
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09-27-2018, 10:37 AM, (This post was last modified: 09-27-2018, 11:03 AM by stuttgart-man.)
#5
RE: Stuttgart-man´s Pheromon-Studien
Nachdem ich am 8. Juni (war das jetzt echt schon 3 Monate her? ;-)) angekündigt hatte, weitere Details zu meinen Pheromon-Studien zu veröffentlichen, will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen :-)

Wie bereits in meinem Ausgangspost erwähnt führe ich nun seit Anfang Juni 2010 detaillierte Zusammenfassungen über Erlebnisse mit (und in einigen wenigen Fällen auch ohne) Molekülen, fertigen Produkten und Mischungen von mehreren Molekülen und/oder Produkten.

Jeder „Datensatz“ (ein Datensatz repräsentiert jeweils einen Abend in der Disco / Club und gelegentlich auch ein Festival) beinhaltet die folgenden Informationen: Datum, genaue Location, Art der Party (z.B. Trance-Party, 90er-Party, ü30…), Applikation (welche Moleküle / Produkte in welcher Menge und den genauen Applikationspunkt bzw. Punkte wie Hals, Arme, T-Shirt….) und natürlich am wichtigsten - die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe.

Erst einmal ein wenig Statistik….
Der Untersuchungszeitraum beträgt Juni 2010 bis September 2018, also etwa 8 ¼ Jahre. Insgesamt war ich in dieser Zeit 1126 mal in Discos bzw. Festivals unterwegs, also im Schnitt etwa alle 2,7 Tage. In 279 Fällen kam ein einzelnes Single-Molekül (Epi-Androsterone, None, p83, Anone….), in 450 Fällen ein einzelnes Produkt (Chikara, A7, NPA, Edge, ONS….), in 311 Fällen eine Mischung (wobei eine Mischung eine Mischung aus mehreren Produkten, mehreren Molekülen oder auch eine Mischung aus Produkt und Molekülen sein kann) und in 86 Fällen überhaupt kein Pheromon zum Einsatz. Die Tage ganz ohne Pheromone waren dennoch auch wichtig um als Referenz zu dienen wie gut (oder schlecht) die einzelnen Moleküle, Produkte, Mischungen denn nun tatsächlich wirken im Vergleich zu den Tagen ganz ohne „Stoff“.

Und hier nun die Wirkungen der einzelnen Moleküle, Produkte und Mischungen in der Übersicht:


ONS:

Wobei ich bei ONS nur die Anwendungen aus dem 60ml-Atomizer berücksichtigt habe, nicht jedoch die aus den möglicherweise von anderen Firmen nachgeahmten 2ml-Phiolen, die größtenteils keine Wirkung zeigten.

Beobachtungen:

Man wird häufiger angesprochen, insbesondere von Frauen im mittleren Alter (30 bis 40). Gelegentlich wird man (intensiv) angelächelt, auch hier vorwiegend von Frauen im mittleren Alter. Gelegentlicher Nahtanz (*) insbesondere von Frauen in höherem Alter (40+). Leider ist bei ONS auffällig, dass dieses Produkt scheints eher niveaulose Frauen anzieht (wobei es auch hier Ausnahmen gab).

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Um ca. 0:30 Uhr tanzte mich plötzlich eine Frau (mittelhübsch, katrin, 29) an, legte mehrmals (verteilt auf eine Stunde) ihren Arm um mich und versuchte mich mehrmals auf den Mund zu küssen, aber ich wich aus. Sie küsste mich mehrmals auf die Backe und nahm mich mehrmals an der Hand (Hänchen halten)….

Das Aussehen dieser „Dame“ war in Ordnung, jedoch war die Art und Weise wie sie auftrat und sich verhielt weit weniger Damenhaft und es kam kaum eine vernünftige Unterhaltung zustande. Irgendwann habe ich dann angefangen von „meiner Frau“ zu erzählen (obwohl ich Single bin), nur um sie wieder los zu werden. So ähnliche Erfahrungen habe ich leider häufiger mit diesem Produkt gemacht auch wenn es die mit am offensichtlichsten Hits produziert.

Dosierung:

Ein bis zwei Sprühstöße entweder auf Hals oder auf T-Shirt, das entspricht 3 bis 6 mcg None. Auf T-Shirt etwas bessere Wirkung als auf Hals. Mit 2 Sprühstößen hatte ich häufiger Erfolg, den besten Hit hatte ich allerdings mit nur einem Sprühstoß.

(*) Erklärung zum Begriff „Nahtanz“: Wenn in einer vollgestopften Disco sich die Mädls auf der Tanzfläche an einem reiben, sollte man sich nicht allzu viel darauf einbilden, denn das tun sie nicht unbedingt freiwillig, aber irgendwo müssen sie ja stehen / tanzen, auch wenn (fast) kein Platz vorhanden ist. Wenn jedoch in einer bereits leeren Disco und einer 10 x 10 Meter großen Tanzfläche mit aktuell 5 Leuten eine Frau so nah mit dem Kopf / Gesicht / Brust zu einem geneigt ist und der Abstand weniger als eine halbe Armlänge beträgt, dann spreche ich von „Nahtanz“ und dies ist meinem Empfinden nach ein klares IOI, zumal ich bei Nichtbeachtung von dem Mädl /der Frau schon das ein oder andere mal mit den Worten „bist du schüchtern?“ angesprochen wurde ;-)


Epi + A1:

Beobachtungen:

Frauen tanzen häufig sehr nahe vor / neben mir (Nahtanz), meist jedoch mittelalte bis ältere Frauen (30 bis 50 Jahre). Angesprochen wurde ich mit dieser Mischung jedoch nur 1mal und auch auch anlächeln und angeschaut werden war nicht übermäßig häufig vorhanden. In Unterhaltungen ist mir jedoch aufgefallen, das häufig Körperkontakt seitens der Frau gesucht wird der auch länger als sonst anhält.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Frau, ca. 40 (Heike), sprach mich an, viel Körperkontakt, bis zum Schluss geredet und Telefonnummer (Initiative von ihr) ausgetauscht. Sie spendierte mir einen Drink.

Dosierung:

Entweder 80mcg Epi + 20 mcg A1 oder 90 mcg Epi + 45 mcg A1. Wirklich durchschlagende Erfolge hatte ich mit dieser Mischung kaum. Bei obiges Beispiel (Heike, 40) wären es 90:45 auf T-Shirt. Möglicherweise waren die Dosierungen zu hoch. Anwendung auf der Kleidung funktioniert hier aber noch deutlich besser als auf der Haut.


P83:

Man wird häufig von mittelalten Frauen (in den 30ern) angesprochen. Häufiger Nahtanz, anlächeln, langes anschauen, Körperkontakt.
Erstaunlich bei P83 empfinde ich, dass (zumindest bei mir und entgegen dem was man in vielen Foren liest) die besten Hits dann zustande wenn es als Single-Molekül zum Einsatz kommt. In Kombination mit anderen Produkten / Molekülen habe ich durchgehend schlechtere Resultate erzielt, als mit P83 alleine.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Frau, Alter 39, sprach mich plötzlich an und drückte mir ihre Telefonnummer in die Hand. Sie war mir am Abend schon aufgefallen, da sie lange Zeit recht dicht vor mir stand.

Dosierung:
Die mit Abstand besten Erolge hatte ich mit 1 Sprühstoß (25 mcg) auf T-Shirt, auf die Haut gesprüht und/oder mehr als ein Sprühstoß war zu viel und brachte keine hits mit sich. Aber 1 Sprühstoß auf T-Shirt wirkt Hammer!


P83 + None + Ron:

Beobachtungen:

Sehr häufiger Nahtanz, am meisten von Frauen im mittleren Alter, etwas weniger Frauen in höherem Alter und selten Frauen im jungen Alter. Gelegentlich wird man angelächelt über alle Altersklassen hinweg. Gelegentlich wird man angesprochen und auch hier über alle Altersklassen hinweg.

Dosierung:

25 bis 37,5 mcg P83, 4 bis 6 mcg None, 1.5 bis 2.25 mcg Ron. Mit beiden Dosierungen und sowohl auf Kleidung als auch auf Haut ordentliche Erfolge.


Alter Ego (AE):

Beobachtungen:

Häufiger Nahtanz aus allen Altersgruppen. Gelegentlich Augenkontakt und Lächeln insbesondere in der mittleren Altersgruppe.
Wirkliche heftige Hits hatte ich mit AE eher selten. Allerdings gab es einen Tag, da haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen:

[Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Hübsche Frau, ca. 25 lächelte mich an, beugte sich zu mir und sagte mit ins Ohr „I love You“ und gab mir einen Kuss auf den Mund. Sekunden später kam sie wieder zu mir und drücke mir einen fetten Zungenkuss rein. Zumindest besoffen war sie nicht, aber redete nur Englisch (oje…). Sie heißt Jennifer. Wir schmusten öfters und küssten uns. Immer wieder war sie eine zeitlang bei ihrer (etwas verrückten) Clique und kam dann wieder zu mir – bis dann ihre Freundinnen gehen wollten. Etwa zwei Stunden später, ich ging raus um etwas frische Lust zu schnappen, da sprach mich ein Mädl (ca. 20) an, da sie an meinem Arm ein Festival-Bändchen sah, auf dem sie auch schon war. Etwa eine halbe Stunde über Festivals gequascht und Telefonnummer ausgetauscht. Zurück im Club: Frau, um die 30 – wir sahen und lächelten uns an (aber ich war inzwischen zu müde zum flirten), da kam sie plötzlich zu mir und fragte „Du stehst aber schon auf Frauen…?“ (wahrscheinlich weil ich nicht die Initiative übernahm), bisle geredet und auch etwas Körperkontakt (von beiden Seiten aus). Das Gespräch hat sich dann aber nach paar Minuten verlaufen. War nur noch müde und wollte heim in mein Bett :-)

Wenn man das so liest könnte man meinen AE ist der absolute Burner. Allerdings waren diese drei Ereignisse (die eben zufällig alle an einem Tag stattgefunden hatten) auch schon fast die besten drei Ereignisse, die ich mit diesem Produkt in einer Disco erleben durfte. Die anderen Tage waren meist nicht erwähnenswert und eher langweilig.

Dosierung:

Bei dem oben genannten Hammertag waren es 3 Tropfen auf dem Hals verteilt. Leider ließ sich dieser Erfolg mit der selben Dosierung an der gleichen Stelle nicht reproduzieren. Die Dosierung war stets 1 bis 3 Tropfen. Bis auf 1mal immer auf der Haut (ölbedingt)


NPA:

Beobachtungen:

Sehr häufiger Nahtanz, insbesondere bei mittelalten und jungen Frauen. Man wird häufig angeschaut (tendenziell eher junge) und angelächelt (tendenziell eher mittelalte und ältere Frauen). Man wird häufig angesprochen (am meisten von mittelalten, aber auch junge und ältere).

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Gegen 1:30 Uhr sprach mich hübsches Mädchen an, ca. Mitte 20 „Ist hier reserviert?“ – kurzes Gespräch. Fünf Minuten später kam sie wieder „wo ist hier ne Raucherecke?“. Dann ca. 10min später kam sie ein drittes mal zu mir „alles ok bei Dir?“ Haben uns dann vorgestellt und gut unterhalten. Sie heißt Isabelle und ihre Freundin glaub Beate und kommen aus der Schweiz. Sie hat mir dann ein Glas Prosecco spendiert. Sie legte einmal beide Hände auf meinen Oberschenkel, bisschen geschmust und geküsst, lange Umarmung bei Verabschiedung. Würde sie blos nicht so weit weg wohnen…

Ich musste lange überlegen welches Beispiel ich hier niederschreibe, denn gute Hits gab es mit NPA mehr als genug. Dies war nur eines von vielen Beispielen.
Zu NPA muss ich leider anmerken, dass ich damit eine lange Zeit echt sehr heftige Hits hatte, aber die letzten 10 bis 20 mal nicht mehr viel davon übrig geblieben ist. Schade eigentlich….

Dosierung:

Die besten Hits hatte ich mit 0,02ml und 0,04ml NPA. Allerdings nicht direkt aus der Flasche gedabbt. Ich hatte das NPA mit Kouros 1:2 in einer Phiole gemischt, woraus ich auch dabbte. Aufgetragen stets auf Hals (und gelegentlich zusätzlich Ohren und Nacken)


A7:

Beobachtungen:

Sehr häufiger Nahtanz, insbesondere von Frauen mittleren Alters. Gelegentliches Anschauen / Lächeln von Frauen aller Altersklassen. Gelegentlich wird man angesprochen, insbesondere von mittelalten und älteren Frauen. Nette Gespräche / Unterhaltungen.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Frau, ca. 30, schlank, hübsch saß sich plötzlich neben mich und frage „welche hat dir nun gerade gefallen?“ (da ich so in eine Richtung schaute). Längere Unterhaltung was uns am jeweils anderen Geschlecht gefällt und Telefonnummer ausgetauscht.

Dosierung: Alles was mehr als 1 Tropfen was brachte keinen Erfolg. Somit war es (fast) immer genau ein Tropfen oder (was fast besser wirkte, da etwas weniger wie ein Tropfen) ein Dab aus der Phiole. Immer auf Haut (da Ölbasis)


None:

Beobachtungen:

Von älteren Frauen wird man häufig angesprochen. Gelegentlich wird man (von allen Altersklassen) angelächelt. Nahtanz über alle Altersklassen hinweg.
Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Hab Frau angesprochen (Ja, unglaublich, gelegentlich übernehme selbst ICH die Initiative ;-) nach kurzem Gespräch, tanzten wir engen Stehbluse, schmusten und knutschten den restlichen Abend. Allerdings nahm sie das Angebot mit zu mir zu kommen nicht an.
Nachtrag: Eine Woche später, gleicher Tag, gleiche Disco: Sie nahm das Angebot an :-)

Dosierung: Meist 3, 4 oder 6 mcg gecovert mit Kouros.

Epiandrosterone:

Beobachtungen:

Sehr häufiger Nahtanz, teilweise direkt in Front, viel Körperkontakt, gelegentliches anlächeln (aber nicht so häufig). Wirkt auf alle Altersgruppen, insbesondere auf junge und mittelalte. Die wenigen Approaches die ich machte wurden alle erwidert und Mädls / Frauen reagierten durchweg positiv (keine Körbe!). Allerdings war die Wirkung von Epi urplötzlich nicht mehr vorhanden (obwohl selbe Charge). Inzwischen verzeichne ich wieder (bescheidene) Erfolge. Aber an die tollen Tage von vor einigen Jahren kam ich mit Epi nicht mehr heran.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Auf Techno-Festival: Mädl (18) wollte, dass ich sie auf die Schulter nehme (so dass sie den DJ besser sehen konnte). Sie kam den Abend immer wieder zu mir. Auch ihre Freundin (etwas älter, ca. 20) drückte sich beim Reden ständig an mich ran. Erst als sie mit mir zum Hardcore-Terminal wollten trennten sich unsere Wege.

Dosierung:

Beste und am häufigsten verwendete Dosierung war 80 mcg Epi auf Hals und Ohren verteilt. Technisch betrachtet hatte ich Epi und Cool Water in einer Phiole 1:1 gemischt und dann aufgetragen.


P6 + NPA:

Anmerkung: Bei P6 handelt es sich um KEIN „Putative“ von Androtics, sondern um ein Parfüm von dem Anbieter „Orion“ in Flensburg.

Beobachtungen:

Viel Nahtanz, Körperkontakt und Komplimente. Teilweise ausgedehnter Augenkontakt. Alle Altersklassen, tendenziell eher junge Frauen / Mädls.
Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Gegen Schluss tanzten paar hübsche junge Mädls (18 bis 20) auf der Tanze. Eine (die hübscheste) sah mir paar mal ins Gesicht und tanzte öfters in meiner Nähe und einmal direkt in Front zu mir.
Selbst angesprochen wurde ich bei diesem Mix allerdings nie!

Dosierung: Meist 4 Teile P6 und 1 Teil NPA in einen ToGo-Atomizer (0,125ml / Spray), dann zwei Sprühstöße auf den Hals.


P6 (einfach)

Beobachtungen:

Gelegentlicher Nahtanz, anlächeln und Körperkontakt. Hauptsächlich mittelalte bis ältere Frauen.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Um ca. 1:30 Uhr lächelte mich immer wieder eine Frau an und laaaaanger Augenkontakt. Bis ich sie ansprach „Du hast ein süßes Lächeln!“ Sie fragte ob ich Lust habe mit iht (jetzt) was trinken zu gehen, was wir auch machten. Nette Unterhaltung mit (gelegentlichem) Körperkontakt, aber ohne Eskalation. Telefonnummern ausgetauscht. Sie (aus verschiedenen Angaben konstruierend) ca. 40 Jahre alt, sah aber deutlich jünger aus.

Dosierung:

Meist 1-3 Sprühstöße auf den Hals.


NPA + A1

Beobachtungen:

Sehr häufiger Nahtanz, häufiges Anlächeln, häufige Symphathiebekundungen (z.B. „finde dich symphatisch“), man wird häufig angesprochen, häufiger Austausch von Telefonnummern, Wirkung auf alle Altersklassen.
Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Frau, hübsch, 33 sprach mich bei Bühne an „Was trinkst du da?“ Sie sagte dass sie mich sympathisch findet und gerne mal nen Kaffee mit mir trinken möchte. Viel Körperkontakt, sie drückte sich an mich, Telefonnummer ausgetauscht.

Dosierung:

Beste Dosierung war stets ca. 0,04ml NPA + ca. 28 mcg A1 + Cool Water. Technisch habe ich das so gehandhabt: 0,6ml NPA + 0,4ml A1 von LS + 2,5ml Cool Water in ein ToGo-Atomizer (mit ca. 0,125ml / Spray), dann zwei Sprühstöße auf das T-Shirt.


Chikara:

Beobachtungen:

Frauen teils wie fremdgesteuert (unnatürlich gut). Man wird häufig von Frauen angeschaut, allerdings nur selten ein Lächeln. Häufiger Nahtanz und Augenkontakt. Alle Altersklassen, ungewöhnlich viele junge Frauen.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Mädl, 24 Jahre, gut aussehend, tanzte immer sexy mit gehobenen Armen an mich ran, bis ich zu ihr sagte „du hast einen wilden Tanzstil!“ Sie redete sehr wenig, Stehbluse getanzt. Sie machte sich total an mich ran und wollte mir die Kleider vom Leib reißen (was ich mit Erfolg verhinderte ;-), mehrere Knutschereien. Nach der Disco draußen noch geredet, umarmt und geknutscht.


Edge (Gel-Packs):

Beobachtungen:

Viel Nahtanz, Lächeln kann vorkommen, aber eher selten. Meist ältere Frauen, gelegentlich aber auch jüngere.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Hab Frau auf Tanze angesprochen „Kenn ich Dich nicht von Irena´s Party?“ Sie hat sehr positiv reagiert, viel Körperkontakt, dann geschmust und ganz zum Schluss geknutscht. Haben dann Telefonnummern ausgetauscht. Bevor sie ging hat sie mir noch einen Drink ausgegeben. Nach dem Alter hatte ich nicht gefragt, sie hatte aber zwei Kinder im Teenie-Alter, somit nicht mehr die allerjüngste ;-)


None + Ron (chemset von LoveScent)

Beobachtungen:

Frauen tanzen häufig nah bei mir, gelegentlicher Körperkontakt. Mehrheitlich junge bis mittelalte Frauen.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Zwei Mädls / Frauen tanzten nahe bei mir. Die jüngere (Anfang 20) berührte mich häufig beim Tanzen (tanzte sehr nahe an mir, obwohl viel Platz), die ältere (Ende 20, sehr groß, ca. 1,85m) schaute mir 2x länger ins Gesicht. Nachdem sie mich an der Theke anlächelte kamen wir ins Gespräch. Sie drückte sich beim Reden an mich.


Equilin:

Beobachtungen:

Man wird häufiger (von mittelalten bis älteren Frauen) angesprochen, teils lange und gute Gespräche, man wird häufig angeschaut.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: „Große hübsche Frau lächelte mich mehrmals an bis ich sie ansprach „du bist aber groß!“ Daraufhin folgten auf Tanze (und einmal am Rand) immer wieder tolle Gespräche. Sie fragte mich zuerst nach Facebook, da ich dort aber keinen Account hatte, sagte sie „wir können ja Telefonnummern austauschen“ gemacht, getan. Küsschen-Verabschiedung.


AndrostAnone (Anone):

Beobachtungen:

Häufiger Nahtanz, am meisten von Frauen im mittleren, aber auch von Frauen im jungen und höheren Alter. Man wird häufig angeschaut, insbesondere von Frauen im mittleren Alter. Sowohl von Frauen, als auch von Männern wird man sehr nett behandelt, gefolgt von oft langen und guten Gesprächen.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Gegen Schluss tanzte die Hübscheste in der Disco (ca. 30) direkt neben mir, obwohl zu diesem Zeitpunkt viel Platz. Sie schaute mich während wir nebeneinander tanzten mehrmals an und verhielt sich stark attracted. Nachdem sie kurz auf ihrem Platz war, tanzte sie wieder sehr nahe, schon fast auf Tuchfühlung neben mir. Als ich auf dem Stuhl saß während sie tanzte, drehte sie sich 2x zu mir um und sah mir in die Augen.

Dosierung:

Da ich mit 4 bis 5 mcg beste Erfolge erzielt habe, habe ich andere Dosierungen gar nicht ausprobiert. Anone ist momentan das einzigste Molekül, dass auf der Haut aufgetragen bessere Resultate erzielt als auf der Kleidung.


P6 – mega

Beobachtungen:

Häufiger Nahtanz, insbesondere von Frauen im mittleren und jungen Alter. Gelegentlich wird man von Frauen im mittleren Alter angelächelt, seltener von Frauen im höheren Alter. Gelegentlich wird man angesprochen, meist von Frauen im mittleren Alter, etwas seltener von Frauen im höheren Alter.

Dosierung:

In den allermeisten Fällen (bis auf 1mal) war es genau ein Sprühstoß auf den Hals. Da die Anwendungen schon ein paar Jahre zurück liegen (2014), habe ich mit Anwendung auf Kleidung mit p6-mega noch keine Erfahrung.


NPA + PCC:

Beobachtungen:

Frauen im mittleren bis höheren Alter drücken einem bei Unterhaltungen häufig ihren Busen auf die Brust. Das ist einzigartig und habe ich bei anderen Mischungen, Produkten und Molekülen in dieser Intension / Häufigkeit nie beobachtet. Allerdings ist dies auch das Einzigste herausragende Feature, andere Eigenschaften lassen eher zu wünschen übrig. Hin und wieder Nahtanz.

Dosierung:

0,02 bis 0,04ml NPA + ca. 5 bis 10 cm PCC jeweils auf den Hals
Androstadienone (A1)

Beobachtungen:

Gelegentlicher Nahtanz in allen Altersstufen. Gelegentlich wird man angeschaut, angelächelt und angesprochen – vor allem von mittelalten und älteren Frauen.
Dosierungen zwischen 10 und 40 mcg auf den Hals. Interessanterweise haben die 10mcg-Dosierungen tendenziell besser gewirkt als die höheren, auch wenn dies wegen der geringen Anzahl Zufall gewesen sein könnte. Hierfür sind weitere Tests nötig.

Keine Pheromone (mit und ohne Parfüm)

An genau 86 Abenden in denen ich in den letzten 8 ¼ Jahren in Clubs unterwegs war hatte ich gar keine Pheromone in Anwendung. Ob nun mit oder ohne Parfüm, machte bezogen auf die resultierten Ergebnisse kaum einen Unterschied. Hätte man mich – bevor ich die letzten 8 ¼ Jahre detailliert analysiert habe – gefragt, um das wieviel fache sich die Chancen beim anderen Geschlecht durch den Einsatz von Pheromonen verbessert, hätte ich vermutlich die Zahl 10 genannt. Tatsächlich schafften es die besten Moleküle / Produkte / Mischungen in meinem Arsenal gerade einmal auf den Faktor 3, viele sogar weit darunter (aber dazu später mehr).
An Abenden in der Disco, in denen ich keine Pheromone drauf hatte, hittete es deutlich seltener als mit Pheromonen. Allerdings, wenn es hittete, dann richtig!

Beobachtungen:

Man wird gelegentlich angesprochen, meist von jungen, gelegentlich von mittelalten Frauen und eher selten von älteren Frauen. Gelegentliches anlächeln, Körperkontakt und Nahtanz.

Typisches Beispiel: [Auszug aus meinen Aufzeichnungen]: Junges Mädl, ca. 18, sprach mich mit ihrer Freundin an (sie klein, blond, hübsch), fragte mich ob ich alleine da bin und ich mit ihr tanzen möchte. Sie tanzte mich an.

Weiteres Beispiel: Hübsche Frau (40, sah aber aus wie 30), sprach mich an und flirtete ganz heftig mit mir, Stehbluse, sie streichelte meinen Rücken von hinten und ging mir unters T-Shirt. Gute Unterhaltung. Gleich zu Beginn fragte sie mich wo ich wohne und wie weit es dort hin ist (wenn das keine Einladung ist , machte mir viele Kompliment (sehr sexy, tolle Figur…).Eine halbe Stunde später waren wir bei mir. Später offenbarte mir sie dass sie verheiratet ist. Entweder weil es die Wahrheit war oder der Sex so schlecht war ;-)


So, damit schließe ich meine Beschreibungen über die einzelnen Moleküle, Produkte und Mischungen ab. Was nun noch folgt, ist eine (etwas wissenschaftliche – zumindest der Versuch es wissenschaftlich zu gestalten ;-)) Bewertung ausgewählter Moleküle, Produkte und Mischungen.

Da ich in den allermeisten Fällen keine direkte Erinnerung an das jeweilige Geschehnis hatte (war häufig schon Jahre lang her), habe ich den einzelnen Aufschrieben Punkte zugeordnet. Dabei habe ich darauf geachtet, dass gleiche Texte (wie z.B. „hübsche Frau hat mich mehrmals intensiv angelächelt“) jeweils auch die gleiche Punktezahl erhielten. Diese Punkte habe ich nun zusammen addiert und durch die Anzahl der zugrundeliegenden Tage geteilt, so dass ich einen Durchschnittswert erhielt, wie gut dieses Pheromon in Clubs arbeitete.

Zusätzlich habe ich auch die Tage analysiert, an denen ich keine Pheromone verwendet habe, diesen Wert habe ich dann im folgenden als 100% definiert, so dass sich andere Moleküle / Produkte und Mischungen im direkter Vergleich mit „keine Pheromone“ messen liesen.

Fairerweise muss ich hier aber auch auf eine Schwachstelle hinweisen. Da ich sowohl auf ü30-Partys (inoffiziell sind das meist ü40-Partys, da dort nur selten Leute unter 40 anzutreffen sind), als auch auf Partys unterwegs bin, wo das Durchschnittalter 25 beträgt, ist der Begriff „hübsche Frau“ nicht immer gleich bedeutend ;-) Eine „hübsche Frau“ auf einer ü30-Party hätte ich auf einem anderen Event möglicherweise nur als „halbwegs attraktiv“ beschrieben (ja ich bin böse.. ;-)

Hinzu kommt, dass ich Produkte von denen ich nicht wirklich bzgl. der Flirtwirkung überzeugt war (z.B. A7) häufig dann verwendet habe, wenn nichts Besonderes zu erwarten war, was der Bewertung dieser Produkte zusätzlich negative Punkte bzw. keine Punkte eingehandelt hat, da meist Location-bedingt dann auch nicht viel passiert ist.

Was noch kritisch anzumerken ist (und auch hier das A7 schlechter aussehen lässt, als es tatsächlich ist, ist die Tatsache, dass ich nur Ereignisse in die Bewertung einfließen lassen habe, die spektakulär genug waren, um es in die tabellarisch festgehaltenen „Datensätze“ geschafft haben. Ereignisse wie „nette Unterhaltung mit Julia“ stehen zwar möglicherweise in meinen Phero-Tagebüchern, nicht jedoch in den „Datensätzen“ in denen nur die „Highlights“ niedergeschrieben habe. Und gerade das A7 hat zwar viele sehr interessante Gespräche initiiert, jedoch nur wenige deutliche Hits.
Hier nun mein Pheromon-Ranking:

Platzierung Pheromon Anzahl Datensätze Punkte

1. AndrostAnone (Anone) (15 Datensätze) 320 %
2. None + A1 (10 Datensätzätze) 288 %
3. NPA + A1 (73 Datensätze) 270 %
4. NPA + P6 (einfach) (13 Datensätze) 259 %
5. P83 (46 Datensätze) 251 %
6. NPA (53 Datensätze) 236 %
7. P83 + None + Ron (23 Datensätze) 209 %
8. Chikara (47 Datensätze) 205 %
9. None + Ron (12 Datensätze) 200 %
10. P6 - mega (19 Datensätze) 177 %
11. NPA + A1 + AlphaNol (11 Datensätze) 175 %
12. Epi + A1 (11 Datensätze) Ende 175 %
13. NPA + A1 + BetaNol (15 Datensätze) 161 %
14. ONS (nur 60ml Atomizer) (28 Datensätze) 155 %
15. Edge (59 Datensätze) 155 %
16. Epiandrosterone (Epi) (108 Datensätze) 151 %
17. Equilin (26 Datensätze) 148 %
18. P6 (einfach) (23 Datensätze) 146 %
19. None (56 Datensätze) 146 %
20. Androstadienone (A1) (10 Datensätze) 144 %
21. Alter Ego (AE) (48 Datensätze) 130 %
22. Keine Pheromone (78 Datensätze) 100 %
23. A7 (96 Datensätze) 95 %
24. NPA + PCC (12 Datensätze) 80 %

Anmerkung zur Tabelle:
Die meisten Analysen habe ich in den ersten Tagen des Jahres 2018 begonnen, dann lange keine Zeit gehabt und nun fertiggestellt. Deshalb sind in den allermeisten Fällen nur Erlebnisse bis zum 31.12.2017 enthalten. Ausnahmen sind lediglich AndrostAnone und ONS, die auch Erlebnisse bis weit ins Jahr 2018 beinhalten.

In obiger Tabelle werden nur jene Produkt / Molekül / Mischung mit mindestens 10 Datensätzen aufgeführt, da eine zu geringe Häufigkeit die statistische Signifikanz über die Qualität dieser Produkte etc. verringern würde. Erst neuerdings verwendete Mischungen wie Edge + PCC (das im Gegensatz zu NPA + PCC gute Resultate erzielte) und Androvita konnte ich daher leider nicht in die Tabelle aufnehmen.

Gewertet wurden übrigens nur Erlebnisse im Club. Treffen mit Clubbekanntschaften habe ich deshalb ausgeschlossen, da ich meist bei unserem Treffen ein anderes Molekül / Produkt / Mischung verwendete habe als zu dem Zeitpunkt an dem ich die Frau / das Mädl kennenlernte. Es hätte sich somit das Problem einer direkten Zuordnung ergeben, da sich die Frau ja unter dem Einfluss des „Club-Pheromons“ dazu entschieden hatte mit mir auszugehen.

Fazit und was ich aus meinen Analysen für die Zukunft mitnehmen kann…
Nicht alles was ich aus den 1126 Datensätzen herausgefunden habe, deckt sich mit dem, was in Foren oft behauptet wird.

Meine Erfahrung:

Auf der Kleidung aufgetragen wirken fast alle Moleküle, Produkte und Mischungen teils deutlich besser als auf der Haut (Ausnahme ist hier Anone, als neutral ist Androvita zu nennen).

Die Wirkung eines bestimmten Pheromons scheint sehr volatil zu sein. In der Vergangenheit gab es oft lange Phasen, in denen ich mit einem bestimmten Produkt / Molekül / Mischung ständig nahezu gigantische Erlebnisse hatte, bis es plötzlich (annähernd) wirkungslos wurde. Momentan habe ich tolle Erfolge mit Anone. Mal sehen wie lange noch…..

Frauen stehen scheints auf pheromonelle Abwechslung. Mir ist aufgefallen, dass es bessere Chancen beim Date gibt, wenn nicht das gleiche Molekül / Produkt… das man beim letzten Kontakt verwendet hat, angewandt wird. Einmal dies und einmal das ist wohl die bessere Strategie :-)

Eine weitere Beobachtung ist, dass Singlemoleküle und einfache Mischungen meist besser wirken als komplexe Mischungen. Die meisten nicht in der Hitliste auftauchenden Mischungen sind sehr komplex und ich habe das testen nach 3 oder 4 erfolglosen Abenden eingestellt.

Und hier kann ich nur für mich sprechen, aber es scheint so dass Nol (insbesondere der Alpha-Isomer) eine Mischung fast immer schlechter macht als sie ohne Nol war. Ich für mich werde Nol in Zukunft weitestgehend meiden.
So, aber jetzt ist es spät geworden, ich geh dann mal in die Heia :-)
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